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Präventive Maßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie


In diesem Bereich halten wir Sie mit aktuellen Informationen und Materialien auf dem Laufenden:

 

09.04.2020


Foto: Pfarrei St. Bernward BS

Einladung zum Kreuzweggebet

am Karfreitag

 

Liebe Gemeinde,


in der Fastenzeit und besonders am Karfreitag ist es Tradition, Kreuzwegandachten zu feiern oder auch die verschiedenen Stationen des Kreuzwegs abzugehen. Sie erinnern an das Leiden und Sterben Jesu Christi. Man kann den Kreuzweg gehen entlang der Bilder und Stationen, die man in den Kirchen und an vielen Wegen errichtet hat. In diesem Jahr ist das wegen des Coronavirus in der Kirche nicht möglich. Man kann aber den Kreuzweg gehen (etwa beim Spaziergang) auch ohne äußere Stationen. Man kann auch die Stationen an sich vorüberziehen lassen und auf diese Weise eintreten in den Weg des Herrn.

Im neuen Gotteslob, unserem katholischen Gebet- und Gesangbuch, findet sich ein Vorschlag für eine vollständig ausgestaltete Kreuzwegandacht (Nr. 683) mit Meditationen und Liedern passend zu den einzelnen Stationen. Diese Lieder eignen sich auch, um den Kreuzweg zu begleiten: 279 – 301. Weitere Lieder aus dem Gotteslob: 461, 358, 556, 266, 386, 380.

 

Ich lade Sie dazu ein! Lasset uns den Kreuzweg am Karfreitag um 15.00 Uhr mit unseren Familien oder allein beten, und so nehmen wir an der Karfreitagsliturgie teil, die in diesem Jahr leider für die unsere Gemeinde entfällt.


Foto: Pfarrei St. Bernward BS


Der Kreuzweg - Geschichte und Bedeutung

Schon die frühen Christen suchten die Orte in Jerusalem auf, die Jesus Christus auf seinem Leidensweg passierte, um dort zu beten, dem Leiden und Sterben Christi zu gedenken und selbst mitzufühlen, wie er gelitten hat.

Ursprünglich gab es nur zwei Stationen:

-die Burg »Antonia« als Ort der Verurteilung Jesu durch Pontius Pilatus und

-den Hügel Golgota (auch Golgotha oder Golgatha), wo Jesus gekreuzigt wurde.


Der Weg, der diese beiden Orte miteinander verbindet, wird „Via Dolorosa“ (lat. Der schmerzensreiche Weg, Leidensweg) genannt und führt durch die Straßen der Altstadt Jerusalems. Im Laufe der Zeit wurde der Passionsweg um weitere Stationen ergänzt, damit die Gläubigen den Weg Jesu möglichst genau nachgehen konnten, wobei die genaue Lage der einzelnen Orte entlang der »Via Dolorosa« heute nicht mehr eindeutig historisch bestimmbar ist.


Im 14. Jahrhundert waren zunächst sieben Kreuzwegstationen üblich, die an die sieben römischen Stationskirchen und die sieben Tagzeiten des Stundengebets erinnerten. Um das Jahr 1600 umfasste der Kreuzweg bereits 12 Stationen, die letzten beiden Stationen der Kreuzabnahme und der Grablegung wurden 1625 vom Franziskaner Antonius Daza angefügt.


Bis heute gehören zu einem Kreuzweg 14 Stationen, die singend oder betend abgeschritten werden. Einige Kreuzwege enthalten mit der Auferstehung Jesu eine 15. Station. Die meisten der beschriebenen Szenen folgen der biblischen Passionsgeschichte, einige werden nicht ausdrücklich in der Bibel erwähnt.


Da nicht alle Menschen ins Heilige Land pilgern konnten, entwickelte sich im Mittelalter bald der Brauch, die Jerusalemer „Via Dolorosa“ an anderen Orten nachzubilden. Es wurde ein Weg angelegt, oftmals in der exakten Länge des Prozessionsweges in Jerusalem. Meistens führte er in Anlehnung an den Hügel Golgota einen Berg hinauf, den sogenannten Kalvarienberg.


Foto: Pfarrei St. Bernward BS


Ab 1700 wurden zuerst in den Kirchen des Franziskanerordens, später auch in anderen katholischen Kirchen, die einzelnen Kreuzwegstationen in Wandbildern dargestellt. Der Franziskanermönch Leonhard von Porto Maurizio entwickelte eine Gebetsanleitung, nach welcher auch heute noch die Kreuzwegsandachten gebetet werden. An manchen Orten wird das Leiden und Sterben Christi in Passionsspielen oder Prozessionen entlang des Kreuzweges nachgestellt, so z. B. auf der „Via Dolorosa“ in Jerusalem oder bei den Passionsspielen in Oberammergau.


Wenn wir heute den Kreuzweg gemeinsam beten, erinnern wir uns an die Leidensgeschichte Jesu, wir beten zugleich für all die Menschen, die heutzutage zu Unrecht verurteilt, gefoltert, verspottet und getötet werden.

 

Hier finden Sie einen interessanten Kreuzweg zum Thema „Schöfpung“ (PDF-Datei).

 

Gottesdienst-Übertragungen aus dem Hildesheimer Dom

Seit dem 19. März 2020 wird täglich ein Gottesdienst, den Bischof Dr. Heiner Wilmer, Weihbischof Dr. Nikolaus Schwerdtfeger oder Weihbischof Heinz-Günter Bongartz feiern, auf der Homepage des Bistums übertragen.

 

https://www.bistum-hildesheim.de/corona-krise/dom-gottesdienste/

 

Die Sonntagsmesse mit Bischof Heiner Wilmer wird jeweils um 10.00 Uhr übertragen. Die Messfeiern an den Werktagen beginnen um 18.30 Uhr. Am Samstag um 18.30 Uhr wird zur Einstimmung in den Sonntag die Vesper, das Abendgebet der Kirche, gefeiert.

 

Sie können mit der Formulierung einer Fürbitte an der Gestaltung des Gottesdienstes mitwirken. Ausgewählte Fürbitten werden im Verlauf der kommenden Gottesdienst-Übertragungen in den nächsten Tagen verlesen.

 

Herzliche Grüße

Ihr Pfarrer Drabik


Der Brief an die Gemeinde kann hier auch als PDF heruntergeladen werden.

04.04.2020:


Liebe Gemeinde,

 

da alle Gottesdienste bis auf Weiteres abgesagt wurden, kann in diesem Jahr keine Palmweihe, keine Palmprozession, keine Gottesdienste der Karwoche und vor allem keine Osternachtliturgie und Ostern gefeiert werden. Es ist natürlich sehr traurig aber wir (Pater Alex, Kaplan Kevin und ich) werden für Sie alle Gottesdienste feiern. Wir werden die Osterkerzen für jede Kirche segnen und anzünden. Ich lade Sie ein in Ihren Häusern und Wohnungen mitzufeiern. Die Medien, vor allem das Internet geben uns dazu einige Möglichkeiten.

Ein einfaches Zeichen unserer Gemeinschaft wäre vielleicht eine Kerze, die wir zu Hause zu den Gottesdienstzeiten anzünden, innehalten und beten. Ich lade Sie dazu herzlich ein.

 

Der Palmsonntag ist das Eingangstor in die Hl. Woche. Am Anfang dieser Woche steht das „Hosianna", am Ende das „Kreuzige ihn!“. Die Karwoche beginnt sehr festlich. Jesus wird fast ausgelassen in der großen Stadt Jerusalem begrüßt und willkommen geheißen.

 


Mit Palmzweigen in den Händen jubelten die Menschen Jesus zu. Der Palmzweig ist in der orientalischen Kultur ein sehr altes Symbol. Auf den ersten Münzen, die jemals geprägt wurden, sind bereits Palmzweige abgebildet. Der Palmzweig steht für das Wunder, das die Menschen jedes Jahr wieder beobachten konnten: Nach langer Trockenzeit regnet es und plötzlich erwacht die Natur. Selbst in einer kahlen Wüste wachsen auf einmal Blumen und Gräser. Aus winzigen Samen treibt das Grün hervor.

Die Menschen der damaligen Zeit staunten und freuten sich, wenn es wieder so weit war. Der Palmzweig wurde zum Symbol für neues Leben.

Das war auch der Grund, weshalb die Menschen in Jerusalem Jesus mit Palmzweigen zugewinkt haben: Sie trauten ihm zu, dass er ihnen nach einer langen Wüstenzeit neues Leben bringt. Sie verehrten ihn als den Messias, als ihren König, der von Gott gesandt ist. So passt es gut, dass wir Palmsonntag im Frühling feiern. Den Winter über war die Natur abgestorben, kahl und grau. Im Frühjahr wächst und blüht es, die Sonne belebt Pflanzen, Tiere und Menschen.

 

Am Palmsonntag haben die Christen wieder Palmzweige in den Händen. Sie zeigen damit: Wir erkennen etwas von Gottes Liebe, wenn wir sehen, wie die Natur zu neuem Leben erwacht. Darum feiern wir Jesus, den Sohn Gottes. Er schenkt auch uns neue Kraft.

 

In diesem Jahr ist es natürlich anders, wir haben keinen gesegneten Palmzweig in der Hand. Wenn Sie aber zu Hause einen grünen Zweig haben, können Sie ihn mit diesem Gebet segnen:

 

Guter Gott, + segne diese Palmzweige (diesen grünen Zweig), die auch Zeichen des Lebens und der Hoffnung, der Freude und der Erlösung sind. Erfülle uns und unsere Häuser, in die wir sie tragen, mit deinem Segen und deinem Frieden. Erfülle uns mit der Kraft deines Geistes, damit wir auf dem Weg durchhalten, den er uns vorgegangen ist. Segne aber auch uns, die diese Zweige in Händen halten. Lass uns Jesus treu bleiben in glücklichen Tagen, aber auch in den dunklen und schweren Stunden unseres Lebens. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

 

Palmsonntagskollekte 2020

 

Traditionell wird die Palmsonntagskollekte für die Christen im Heiligen Land gesammelt. In diesem Jahr kann diese Kollekte in den Gottesdiensten in Deutschland nicht stattfinden. Im Namen von Herrn Heinz Thiel, Generalsekretär vom Heiligen Lande bitte ich Sie trotzdem um Unterstützung.

 

Der Deutsche Verein vom Heilige Lande fördert mit seinem Anteil aus der Palmsonntagskollekte nicht nur seine vereinseigenen Einrichtungen wie die Schmidt-Schule für arabische Mädchen, die Dormitio-Abtei in Jerusalem oder auch das Alten- und Pflegeheim Beit Emmaus in Palästina, sondern auch zahlreiche Institutionen, Projekte und Maßnahmen im sozialen, pastoralen und caritativen Bereich.

 

Gerade jetzt in Zeiten der Corona-Pandemie verschärft sich die Lage der Menschen im Heiligen Land zusehends. Vor allem die Christen dort sind mehr denn je auf unsere Hilfe und Solidarität angewiesen. Und ausgerechnet jetzt fällt sie weg: die Palmsonntagskollekte. Dieser Ausfall gefährdet die gesamte Arbeit für die Christen im Heiligen Land! Jetzt und in Zukunft!

 

Wir bitten Sie deshalb: Bitte spenden Sie trotz Ausfall des Palmsonntagsgottesdienstes! Jeder Euro zählt. Diesmal per Überweisung statt in den Klingelbeutel.

 

Deutscher Verein vom Heiligen Lande

Pax-Bank

IBAN: DE13 3706 0193 2020 2020 10

Stichwort: Spende zu Palmsonntag

 

Hier können Sie direkt online spenden

 

Unter www.palmsonntagskollekte.de finden Sie weitere Informationen.

 

Die Menschen im Heiligen Land danken es Ihnen sehr!

 

Einen Gottesdienst zu Palmsonntag habe ich vorbereitet:

Gottesdienst zu Palmsonntag 2020


Ich wünsche Ihnen, liebe Gemeinde, und all ihren Lieben ein tiefes Miterleben der Liturgie der Heiligen Karwoche, und ein Auferstehen zu neuem Leben am Ostersonntag!

 

Ihr Pfarrer Drabik

 

Der Brief an die Gemeinde kann hier auch als PDF heruntergeladen werden.


27.03.2020:


Liebe Gemeinde,


es ist schon der 5. Sonntag in der Fastenzeit, der nächste Sonntag mit leeren Kirchen und Straßen. Wir wollen, trotz der schweren Zeit mit offenen Augen und achtsamem Herzen durch die Fastenzeit gehen. Es ist eine Zeit der besonderen Verbundenheit mit Gott und den Menschen. Wir blicken auf Jesus und begleiten ihn auf seinem Weg. Wir nehmen Anteil nicht nur an seinem Leben, sondern wir erinnern uns in dieser Passionszeit an sein Leiden und Sterben. Damit hat Jesus sich solidarisch gezeigt mit allen Menschen dieser Welt, die leiden müssen unter Krankheit und Not, unter Ungerechtigkeit und Verachtung.

Leid und Not hat viele Gesichter. Manche Not entsteht, weil Menschen keine ausreichenden Möglichkeiten haben, für das Leben zu lernen. Lassen wir uns auch von Jesus selbst einladen, der sagt: „Kommt alle zu mir und lernt von mir!“ (Mt 11,28).

Von Jesus lernen, das bedeutet, Wege des Lebens, des Ausgleichs und der Versöhnung zu gehen. Begeben wir uns auf solche Wege und lernen wir, gemeinsam mit den Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika, für die wir uns in der Fastenaktion Misereor bemühen um eine zukunftsfähige Welt der Gerechtigkeit und Friedens.
Teilen und teilnehmen am Leid des anderen, dazu sind wir eingeladen. In diesen Tagen besinnen sich viele Menschen in unseren Gemeinden auf den Wert des Zusammenhaltens und der Solidarität. Die Folgen des Corona-Virus treffen leider diese jährliche Fastenaktion. Durch die Absage aller Gottesdienste entfällt diese enorm wichtige Sammelaktion. Dabei geht die Arbeit in den Hilfsprojekten weiter. Die dortigen Menschen sind auf unsere Solidarität angewiesen.


Daher habe ich eine kleine Bitte an Sie:

Wenn es möglich ist, spenden Sie bitte Ihre Kollekte an Misereor.

Das geht online (hier) oder auf das Spendenkonto von Misereor bei der Pax-Bank Aachen (IBAN: DE75 3706 0193 0000 1010 10, BIC: GENODED1PAX, Spenderservice Misereor: Tel.: 0241 442 125).


Vielen Dank für Ihr Zeichen der Solidarität und Zusammenhalten mit Menschen, die diese Hilfe wirklich dringend brauchen!


Evangelium: (Joh 11,1-10)
In jener Zeit war ein Mann krank, Lazarus aus Betanien, dem Dorf, in dem Maria und ihre Schwester Marta wohnten.
Maria ist die, die den Herrn mit Öl gesalbt und seine Füße mit ihrem Haar abgetrocknet hat; deren Bruder Lazarus war krank.
Daher sandten die Schwestern Jesus die Nachricht: Herr, dein Freund ist krank. Als Jesus das hörte, sagte er: Diese Krankheit wird nicht zum Tod führen, sondern dient der Verherrlichung Gottes: Durch sie soll der Sohn Gottes verherrlicht werden.
Denn Jesus liebte Marta, ihre Schwester und den Lazarus.

Als er hörte, dass Lazarus krank war, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er sich aufhielt. Danach sagte er zu den Jüngern: Lasst uns wieder nach Judäa gehen. Die Jünger entgegneten ihm: Rabbi, eben noch wollten dich die Juden steinigen, und du gehst wieder dorthin? Jesus antwortete: Hat der Tag nicht zwölf Stunden? Wenn jemand am Tag umhergeht, stößt er nicht an, weil er das Licht dieser Welt sieht; wenn aber jemand in der Nacht umhergeht, stößt er an, weil das Licht nicht in ihm ist.

Im heutigen Evangelium bekommt Jesus, der mit der Familie des Lazarus befreundet war, die Nachricht: Herr, dein Freund ist krank. Jesus aber lässt sich trotz der schlechten Botschaft zwei Tage Zeit und sagte absolut ruhig und ohne Eile, dass er Lazarus erwecken möchte, der eingeschlafen ist. Weil die Jünger das falsch verstanden haben, sagte Jesus klar: Lazarus ist gestorben. Und ich freue mich für euch, dass ich nicht dort war: denn ich will, dass ihr glaubt.


Bei Jesus merken wir im Zusammenhang mit dem Tod keine Eile. Er hat Zeit. Er weiß genau, was er tun soll. Er hat Zeit, noch zwei Tage an dem Platz seiner bisherigen Tätigkeit zu bleiben. Er kann ruhig mit Martha sprechen und sie glaubte ihm. Diese Ruhe war bei Jesus möglich, weil er genau wusste, dass er immer nur den Willen des Vaters tun soll.


Und wie steht es mit unserer Ruhe?
Gott ist Herr des Todes und des Lebens. Er ist auch Herr der Zeit. Wir sollten seine Ruhe nachahmen. Meiden wir die Eile unserer Zeit. Nutzen wir ruhig unsere Zeit, die Gott uns als seine besondere Gnade geschenkt hat.


Einen gesegneten Sonntag und eine gute Woche wünsche ich Ihnen!
Ihr Pfarrer Drabik


Der Brief an die Gemeinde kann hier auch als PDF heruntergeladen werden.


Nebenan.de  - https://nebenan.de/


Nebenan.de ist ein Netzwerk, dass es in den einzelnen Stadtteilen in Braunschweig gibt. Dort kann man als Nachbar Hilfegesuche aufgeben und Nachbarn können dort ihre Hilfe anbieten. Zur Zeit werden dort besonders Einkaufshilfen gesucht und angeboten zur Unterstützung für die Risikogruppen bei Corona.

Das Netzwerk für dich und deine Nachbarn


20.03.2020:


Liebe Gemeinde,


auf der Internetseite unseres Bistums kann man die neusten Informationen, Maßnahmen und zwei Videobotschaften von Bischof Heiner finden.

Unser Bischof lädt alle Pfarrgemeinden in diesen schweren Wochen zum Gebet ein. Abends um 21.00 Uhr sollen in allen Kirchen die Glocken läuten und zum Gebet aufrufen. (ca.5 Minuten). Das habe ich in einer Videobotschaft unseres Bischofs auf der Homepage unseres Bistumes gehört.

https://www.bistum-hildesheim.de/coronavirus-massnahmen-und-informationen/

 

Aus dem Kölner Dom werden Gottesdienste live übertragen. Der Link dazu lautet: 

https://www.domradio.de/gottesdienst/uebertragungen-im-web-tv

 

ZDF Fernsehgottesdienste können Sie unter folgendem Link aufrufen:

https://www.zdf.fernsehgottesdienst.de

 

Tagesimpulse vom Erzabtei Beuron (Schott) finden Sie hier:

https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html?datum=2020-3-19

 

Herr Menges (Cyriakus, Timmerlah) hat auch seine ökumenische Laudes (zum Freitag, 20.März) als Gebetshilfe zur Verfügung gestellt. Den Text finden sie hier:

Ökumenische Laudes in der ev. Kirche in Timmerlah vom 20.03.2020

 

Wie auch in der vergangenen Woche habe ich einen Gottesdienst vorbereitet:

Gottesdienst zum 4. Fastensonntag 2020 Laetare


Weitere Unterstützung für ältere, behinderte, kranke und pflegebedürftige Menschen durch die Sozialberatung in Braunschweig:

 

https://www.braunschweig.de/leben/senioren/04_beratung/sozialstation.php

 

Bleiben Sie gesund! 

Einen gesegneten Sonntag und eine gute Woche wünscht Ihnen

Ihr Pfarrer Drabik


17.03.2020:


Liebe Gemeinde!


Die Situation ändert sich schnell. Von Tag zu Tag kommen auf uns Nachrichten zu, die unser Alltag verändern. Das betrifft auch unser kirchliches Leben.


Die Bundesregierung hat gestern (16.03.2020) harte Maßnahmen im Kampf gegen den Coronavirus beschlossen. Vorher noch hat sich auch die Kirchenleitung unseres Bistums dazu geäußert und die Gremien unserer Gemeinde haben eine Absprache diesbezüglich gehalten. Für den kirchlichen Bereich heißt es konkret:


„Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sollen NICHT mehr stattfinden“.


Es ist für uns ein großer Einschnitt in unserem christlichen Gemeindeleben für ungewisse Zeit. Es bedeutet, dass AB SOFORT und bis auf Weiteres alle Veranstaltungen, Treffen und Zusammenkünfte in unserer Kirche, im Pfarrheim, den Kapellen, Altenheimen, im Jugend Café usw. verboten sind.
Die Kirchen dürfen für das Gebet nicht zugänglich bleiben. Nach der Absprache mit Propst Heine wird nur die große Aegidien-Kirche für solchen Zweck dienen. Die Öffnungszeiten werden Sie im Internet unter dem folgenden Link finden:


https://www.sanktaegidien.de


Ich rate Ihnen jedoch zu Hause zu bleiben und von allen möglichen Sozialkontakten Abstand zu nehmen, auch wenn das nur der Kirchenbesuch sein sollte, wo sich wenig Personen befinden. Der Mensch ist ein soziales Lebewesen und neigt schnell dazu ins Gespräch zu kommen, auch wenn da nur zwei Menschen beten. Die Ansteckungsgefahr ist zu groß, das wollen wir nicht!


Es heißt ebenso, dass wir für die nächsten Monate alle geplanten Taufen, Trauungen, Jubiläen absagen müssen. Wir werden zu den betroffenen Familien Verbindung aufnehmen und alles Weitere klären.


Weiterhin bedeutet das, dass die Beerdigungen in den Friedhofskapellen nicht stattfinden dürfen. Es werden nur kleine Trauerfeier vor der Kapelle oder am Sarg/an der Urne mit den entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen gehalten, damit sich die Menschen nicht annähern und den nötigen Abstand voneinander (mindestens 1,5 Meter) halten können. Es ist unsere christliche Aufgabe an die Verstorbenen zu denken und ihnen die letzte Ehre zu erweisen. Tragen Sie aber bitte auch Verantwortung dafür, dass sich zu den Beerdigungen nur der engste Familienkreis versammelt.


Wir wissen nicht wie es weiter gehen wird aber es ist schon abzusehen, dass bald die Veranstaltungen sogar mit geringer Zahl (wie z.B. in Österreich ab 5 Personen) untersagt werden.


Leider muss ich Ihnen heute nur die traurigen Nachrichten übermitteln, aber ich bin überzeugt davon, dass wir als christliche Gemeinde unsere Glaubenskraft nicht verlieren werden, im Gegenteil, in der nicht einfachen Lage können wir uns unterstützen. Die guten Möglichkeiten bringt uns die moderne Technik, wie das Internet.

Schauen Sie einfach bitte auf unsere Internetseite:


Dort finden Sie einige Informationen, u. a. einen Link für die Sonntagsgottesdienste.
Denken Sie bitte an diejenigen, die allein zu Hause bleiben müssen und vielleicht auf unser ermunterndes Wort warten. Ein einfaches Telefonat kann hier viel Gutes bewirken.
Sollte sich in der nächsten Zeit etwas an dieser Situation für uns ändern, werde ich Sie darüber informieren. Bis dahin: bleiben Sie gesund!

Mit besorgten aber herzlichen Grüßen
Ihr Pfarrer Drabik


Der Brief an die Gemeinde kann hier auch als PDF heruntergeladen werden.



14.03.2020:


Liebe Gemeinde,


leider bleiben die Kirchen an diesem Wochenende und bis auf Weiteres leer.

Alle Gottesdienste wurden abgesagt. Ich hoffe, Sie haben dafür Verständnis, denn wir tragen gemeinsam Verantwortung damit sich der Corona-Virus nicht weiter verbreitet.


In solcher einer einmaligen Situation möchte ich Sie bitten, als Gemeinschaft der Betenden zu bleiben. Wir haben zwar keine Gottesdienste, dennoch können wir trotzdem in unseren Häusern und Wohnungen mit unseren Nächsten oder alleine beten. Dazu lade ich Sie und Euch herzlich ein. Kleine christliche Gemeinschaften - kleine Christliche Hausgemeinschaften - so war es zu Beginn des Christentums bereits.


Wir können zu den üblichen Gottesdienstzeiten ein Gebet sprechen oder den Gottesdienst, die Heilige Messe (katholisch oder evangelisch) im Fernsehen verfolgen und mitfeiern. Den Link dazu finden Sie hier:


https://www.zdf.fernsehgottesdienst.de/jahresplaene


Wenn es heutzutage nicht anders geht, unterstützen wir uns gegenseitig indem wir von Zuhause aus füreinander beten und Gott eine Fürbitte in unseren Anliegen vortragen.


Vielleicht können Ihnen auch folgende Texte im Gebet behilflich sein:


Gottesdienst zum 3. Fastensonntag


Bleiben Sie gesund, ich versuche es auch!


Einen gesegneten Sonntag und eine gute Woche wünscht Ihnen

Ihr Pfarrer Drabik