Licht der frohen Botschaft von Thorsten Inhestern
Liebe Leserinnen und Leser,
auch wenn der Winter noch einen festen Griff hat, es wird langsam immer heller. Die Dunkelheit weicht Schritt für Schritt zurück. Und der Schnee, der immer noch Flächen bedeckt hält, hilft ebenfalls, dass das Licht der Sonne verstärkt wird und unsere Stimmung steigen lässt. Insbesondere freuen sich zu dieser Zeit auch wieder die Karnevalisten.
Und sie bereiten mit den vorbereiteten Umzügen und Sitzungen auch vielen anderen Menschen Freude, mit fröhlichen Sketchen und launigen Büttenreden. Und auch die politischen Parteien werden sich am Aschermittwoch, der dieses Jahr auch bereits im Februar ist, mit vermeintlich lockeren Vorträgen an die Besucher ihrer Veranstaltungen wenden.
Das Licht kam an Weihnachten in die Welt. Das Licht soll unseren Alltag trotz aller Dunkelheit immer wieder erhellen. Und dazu müssen wir dieses Licht im Herzen tragen, es dort wohnen lassen. Mit der frohen und frohmachenden Botschaft Jesu können wir den Mitmenschen positiv begegnen, unvoreingenommen, ohne Vorbehalte.
Und wenn in Karnevalsreden den Politikern der Spiegel vorgehalten wird, um das Licht darauf zu wenden, wo vielleicht die Menschenwürde bei bestimmten Entscheidungen nicht im Blickpunkt war, dann darf auch ich mich fragen: Wie kann ich das Licht noch besser in die Welt bringen? Wohin muss ich das Licht scheinen lassen, um Ungerechtigkeiten und Menschenverachtung verschwinden zu lassen?
Ende Januar erinnern wir uns jedes Jahr an die Gräueltaten des Holocaust. Aber auch in der heutigen Zeit müssen wir darauf achten, dass Jesu Botschaft in den Herzen der Menschen bleibt.
Vor einem Jahr sagte Bischöfin Mariann Edgar Budde in der Predigt zur Amtseinführung des US-Präsidenten Trump: "Im Namen unseres Gottes bitte ich Sie, haben Sie Erbarmen mit den Menschen in unserem Land, die jetzt Angst haben."
Beten wir für alle Menschen, insbesondere für Renee Good und Alex Pretti.
Beten wir dafür, dass alle Menschen die frohe Botschaft zum Wohle ihrer Nächsten in Wort und Tat verkünden.
Thorsten Inhestern
Diakon


